Heute sind wir erst mit Verzögerung gestartet, weil Jan seine Sonnenbrille suchen musste, die er gestern irgendwo auf der Wiese beim Filmen abgelegt hatte. Nach einer Stunde Suchen hatte er sie tatsächlich gefunden!
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| Fröhlicher Abschied von der Heidelberger Hütte |
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| Der Gletscherbach im Fimbatal |
Wir machten uns dann auf den Weg und verließen die Silvretta.
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| Von ganz hinten kamen wir gestern über´s Kronenjoch. Der linke Gipfel ist die Breite Krone (3.079 m) |
Nach etwa einer Stunde waren wir oben auf dem Fimberpass angekommen, der Grenze zwischen Silvretta und Engadin, die auch eine Wasserscheide zwischen Rhein/Nordsee und Donau/Schwarzes Meer darstellt.
Auch das Gestein änderte sich wieder zum Kalkstein. Leider war es ziemlich windig hier und lud zu keiner längeren Rast ein.
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| Auf dem Fimberpass (2.608 m), der Grenze zwischen Silvretta und Unterengadin. |
In den grasigen Steilhängen zwischen den Felsen sahen wir dann unsere ersten Steinböcke, kämpfende Junggesellen!
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| Daaa sind die Steinböcke! |
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| Jugendliche Steinböcke |
Der Weg ging dann weiter ins Tal und zog sich ziemlich in die Länge. Wir überquerten dabei öfters den reißenden Bach auf schmalen, wackligen Brücken.
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| Über die Brancla |
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| Unterwegs gab es dann mal Trottinetts zum Ausprobieren! |
Erst gegen 18.30 Uhr kamen wir dann am Strohhotel in Sent an. Wir hatten schon eine Gruppe mt Jan vorausgeschickt, die in Sent noch etwas für unser Abendessen einkaufen sollten.
Wir waren ziemlich k.o, waren wir doch heute fast 20 km in 7 Stunden gewandert, an den 4 Stunden vom Hüttenwirt der Heidelberger Hütte konnte was nicht gestimmt haben!
Am Strohhotel trafen wir uns dann mit Martina Hänzi, einer Vertreterin von
Engadin Scuol Tourismus, der wir von unseren Abenteuern erzählten. Als Anerkennung überreichte sie uns Freikarten für´s Wellness-Bad in Scuol.
Vielen Dank der Gemeinde Scuol für die großzügige Unterstützung!
Jan interviewte sie dann auch noch gleich für unseren Film, wo sie auch einige Sätze in Rätoromanisch, der Sprache des Unterengadins, sagte.
Es ist schon interessant, wir hören Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch auf unserer Wanderung über die Alpen!
Das Stroh-Hotel war dann für alle etwas ungewohnt: Duschen und Küche im Kuhstall, Schlafen im Strohbett.
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| Zuerst gab es mal einen Kaffee im (fast leeren) Kuhstall! |
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| Abendessen zubereiten: Gurken schneiden |
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| Zwiebel schneiden mit Zuschauerin! |
Jan hat heute endlich mal wieder Spaghetti gekocht!
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| Essensausgabe: Spaghetti satt! |
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| Gemütliches Abendessen in der Kälberbox! |
Es war dann schon ziemlich spät, als wir uns das Lager im Stroh herrichteten.
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| Das Lager im Stroh |
Gesamte Entfernung: 19,2 km
Gesamtzeit: 9 h 42 min, Zeit in Bewegung: 7 h 17 min
Start: 2.264 m, Ende: 1.488 m, Differenz: -776 m
Minimale Höhe: 1.445 m, Maximale Höhe: 2.614 m
Gesamtanstieg: 1.923 m, Gesamtabstieg: 2.696 m
Morgen gibt es einen Ruhetag mit etwas Ausschlafen, späterem Frühstück und Besuch des Wellness-Bades in Scuol.
Ciao!